Michelle – Eine Brocki-Kundin erzählt
Ein Moment vor der Brocki
An diesem Morgen bleibt Michelle Holenstein einen Augenblick stehen, bevor sie die Tür zur Immobilienverwaltung öffnet. Auf dem Parkplatz neben ihr herrscht bereits reger Betrieb: Ein Kofferraum steht weit offen, jemand hebt eine Kiste voller Geschirr heraus, eine andere Person trägt vorsichtig eine Vase im Arm, während ein Kind mit einem frisch entdeckten Spielzeug strahlt. Ein Auto fährt weg, das nächste rollt schon heran. Eine ältere Frau sortiert sorgfältig Bücher in eine Kartonschachtel, während ein junger Mann mit Kopfhörern eine Lampe auslädt.
Für Michelle sind diese Szenen längst vertraut und doch verlieren sie nie ihren Zauber. «Es zeigt, wie viel Bewegung hier ist. Wie viele Menschen etwas bringen, etwas suchen, etwas weitergeben.» Die brocki.ch ist für sie ein Ort, der lebt.
Zwei Orte, die den Industriepark.sg prägen
Michelle arbeitet als Co‑Geschäftsführerin der Immobilienverwaltung im Industriepark.sg in Gossau. Ihr Arbeitsalltag ist geprägt von Vielseitigkeit: Sie betreut Mieterinnen und Mieter darunter auch die brocki.ch Gossau, begleitet Umbauten, koordiniert Reparaturen, führt Mitarbeitende und kümmert sich um Kommunikations- und Marketingthemen.
Der Industriepark.sg ist ein vielfältiger Ort, und mittendrin stehen zwei Mieterbetriebe, die für Michelle eine besondere Rolle spielen: die brocki.ch und das Migros Outlet. Beide gehören zu den Unternehmen, die sie als Teil der Immobilienverwaltung betreut und gleichzeitig fühlt sich das Verhältnis längst vertraut an, fast wie in einer kleinen Nachbarsfamilie. Beide liegen nur wenige Schritte von ihrem Büro entfernt, beide ziehen täglich ein buntes Publikum an, beide sind für viele Menschen feste Anlaufstellen.
«Das Migros Outlet und die Brocki haben etwas gemeinsam», sagt Michelle. «Sie sind unkompliziert, zugänglich und überraschend. Man findet Dinge, die man braucht und Dinge, von denen man nicht wusste, dass man sie braucht.»

Sie erlebt oft, wie Kundinnen vom Outlet direkt in die Brocki wechseln – oder umgekehrt. Für sie ist das eine Art stiller Dialog zwischen zwei Welten: preiswerte Alltagsprodukte auf der einen Seite, sorgfältig ausgewählte Secondhand-Schätze auf der anderen. «Beides hat seinen Wert. Und beides gehört hier einfach dazu.»
Die brocki.ch befindet sich mitten im weitläufigen Industriegelände – ein Ort, an dem man eine Weile unterwegs ist, bis man den nächsten Einkaufsladen erreicht. Umso wertvoller sind die Angebote direkt vor Ort. Das Familienunternehmen hinter dem Industriepark.sg betreibt mit der «Grillfabrik» einen eigenen Foodtruck, der von Montag bis Freitag über den Mittag geöffnet ist und allen, die im Industriegebiet arbeiten, eine unkomplizierte Verpflegung bietet.
Für Michelle gehört ein Besuch bei der Grillfabrik fast zum Arbeitsalltag. Sie nutzt die Gelegenheit, mit Mietern, Mitarbeitenden und Gästen ins Gespräch zu kommen. «Der direkte Austausch ist unglaublich wertvoll. So bekommt man mit, was die Menschen bewegt.»
Wie aus einem ersten Fund eine Gewohnheit wurde
Zur Brocki hat Michelle ein besonderes Verhältnis entwickelt. Sie ist regelmässige Besucherin und ebenso regelmässige Spenderin. Ordnung, Übersichtlichkeit und hochwertige Ware schätzt sie sehr. Oft nutzt sie den Feierabend oder ihre Mittagspause, um kurz in der Brocki vorbeizuschauen – ein schneller Rundgang, ein Blick in die Dekoabteilung, manchmal ein spontaner Fund. «Ich bringe viel vorbei und finde immer wieder etwas Schönes.»
Einer ihrer ersten Funde war ein Teekrug, der ihren Brunch‑Tisch bis heute begleitet. «Er hatte etwas Nostalgisches, fast Omavibes – aber auf eine schöne Art. Solche Stücke erzählen Geschichten.»

Sie mag Dinge, die Charakter haben: Vasen, Geschirr, Bilderrahmen, kleine Dekoobjekte. Oft entdeckt sie etwas, das sie gar nicht gesucht hat und genau das macht für sie den Reiz aus. «Manchmal brauche ich den Rahmen, manchmal das Bild. Und manchmal beides nicht aber ich nehme es trotzdem mit, weil es mich inspiriert.»
Für Kinder findet sie oft hochwertige Skianzüge oder gut erhaltene Kleidung. «Gerade bei Kindersachen ist Secondhand so sinnvoll. Die Sachen sind oft fast neu.»
Menschen, die den Ort prägen
Die Atmosphäre in der brocki.ch beschreibt sie als offen, herzlich und wertschätzend. Besonders schätzt sie den unkomplizierten Austausch mit dem Team. «Man kennt sich, man grüsst sich, man freut sich. Das ist nicht selbstverständlich.»
Sie erlebt die Brocki nicht nur als Kundin, sondern auch als Nachbarin: Sie sieht, wie Mitarbeitende miteinander lachen, wie sie Kundinnen beraten, wie sie Ware sortieren, wie sie mit Geduld und Humor auf Fragen eingehen. «Es ist ein familiärer Umgang. Man merkt, dass viele schon lange hier arbeiten.»
Durch die unmittelbare Nähe bekommt sie auch die kleinen Momente mit: wenn jemand stolz einen Fund präsentiert, wenn jemand mit leeren Händen, aber mit einem Lächeln hinausgeht, wenn ein Kind etwas entdeckt, das es gar nicht mehr aus der Hand geben will. «Es sind diese kleinen Szenen, die den Ort ausmachen.»
Warum Secondhand für sie Sinn macht
Secondhand fasziniert sie, weil Dinge für sie einen Wert haben und weil sie Geschichten tragen. «Sie verlängern ihren Lebenszyklus. Und sie machen Freude.»
Fastfashion, ist für sie ein Horror. «Es ist so schade, wenn Dinge nur für einen kurzen Moment gemacht sind.»

Nachhaltigkeit zeigt sich für sie im Alltag ganz konkret: Hochwertiges kaufen, Secondhand nutzen, Ressourcen schonen und bewusst darauf achten, Dingen ein längeres Leben zu geben.
Auch im Industriepark.sg wird Nachhaltigkeit aktiv gelebt. Photovoltaikanlagen erzeugen Strom für rund 65 Haushalte, moderne Kälteanlagen arbeiten mit natürlichen, CO₂‑neutralen Kältemitteln und vor allem wird in die Menschen investiert. Langjährige Mitarbeitende erhalten die Möglichkeit, ihr Potenzial zu entfalten, Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. «Es passt alles zusammen. Die brocki.ch ist Teil dieses Kreislaufs.
Ein Blick nach vorn
Wenn sie an die Zukunft der brocki.ch denkt, wünscht sie sich, dass noch mehr Menschen sie entdecken – auch die jüngere Generation. Sie empfiehlt die Filiale oft weiter: an Mieterinnen, an Kolleginnen, an Bekannte. «Ein Ort, an dem man in der Mittagspause oder nach Feierabend einfach mal stöbern kann.»
Für ihre Freunde gehört die Brocki fast schon zu ihr: Sie sagen oft lachend, sie seien «kurz bei ihr in der Brocki gewesen». Ein liebevoller Running Gag und für Michelle ein Zeichen dafür, wie sehr sie mit dem Ort verbunden ist.
Ihr Tipp für Erstbesucherinnen und Erstbesucher: «Ohne Vorurteile hingehen. Offen sein. Sich überraschen lassen.»
Für sie ist die Brocki kein Ort des Durcheinanders, sondern ein richtiges Einkaufserlebnis. Sie schätzt die sorgfältige Präsentation, die Ordnung und die Art, wie den Dingen durch die schöne Ausstellung neue Würde verliehen wird. «Es ist ordentlich, hochwertig und macht einfach Freude.»
Und manchmal, wenn sie während der Arbeit kurz aus dem Fenster hinüber zur Brocki schaut, denkt sie: Es ist schön, diesen Ort direkt nebenan zu haben. Ein Nachbar, der den Alltag ein bisschen bunter macht.
Wir danken Michelle für ihre Zeit, ihre Offenheit und die herzliche Zusammenarbeit mit der brocki.ch Gossau – eine Verbindung, die zeigt, wie viel Nähe, Wertschätzung und Nachhaltigkeit in diesem Ort steckt.